COP21 – Don’t nuke the climate!

Nuclear power is no solution. India government plans expansion of nuclear power against strong opposition of local people. Next step could be a nuclear agreement between India and Japan, signed during Abe’s visit to India this week. There will be international protests against this agreement.

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Kudankulam 1: Sechs Monate Betrieb, mehr als sechs Monate Wartung

Am 24. Juni 2015 wurde das AKW Kudankulam 1 für die Jahreswartung vom Netz genommen. Der Abschluss der Wartungsarbeiten wurde seither sechs mal verschoben. Es ist fraglich, ob der Reaktor dieses Jahr wieder ans Netz geht. Eine offizielle Erklärung der Betreibergesellschaft NPCIL zu den Problemen im AKW Kudankulam gibt es nicht. Kudankulam 1 hatte am 31.12.2014 den kommerziellen Betrieb aufgenommen.

Detail-Informationen mit Quellen: AKW Kudankulam: Sechs Monate Betrieb, mindestens drei Monate Wartung

Nachtrag 20.11.2015:

Die Wartung ist noch immer nicht abgeschlossen. Der Netzbetreiber veröffentlichte heute den 25. Dezember 2015 als Datum für die Wiederaufnahme der Stromlieferung. Davor war der 19. November 2015 genannt worden.

Inzwischen gibt es auch eine offizielle Erklärung: Das AKW habe “Probleme beim Zahnen”, wie das halt bei neuen Technologien üblich sei. Damit die Autos von Maruti perfekt werden konnten, hätten erst zehn Millionen Stück produziert werden müssen. Quelle: Kudankulam delays are on ‘teething problems’, says AEC chairman.

Nachtrag 26.12.2015:

Die Wartung ist noch immer nicht abgeschlossen. Der Netzbetreiber veröffentlichte heute den 20. Januar 2016 als Datum für die Wiederaufnahme der Stromlieferung. Davor war der 25. Dezember 2015 genannt worden.

Der Vorsitzende der Atomenergiekommission, Sekhar Basu, erklärte, Kudankulam 1 werde ganz bestimmt (“in all certainty”) im Januar 2016 wieder den Betrieb aufnemen, die Brennelemente seien geladen, nun werde es kein anderes größeres Problem mehr geben.

Nachtrag 17.1.2016:

Die Wiederinbetriebnahme des AKW Kudankulam 1 wird jetzt am 24. Januar 2016 erwartet. Zwischenzeitlich waren der 5. und der 16. Januar genannt worden. Der indische Atomminister Jitendra Singh kündigte an, das AKW werde “bald” wieder den Betrieb aufnehmen. Die lange Wartung sei ein ganz “natürlicher Prozess”.

Nachtrag 24.1.2016:

Der Reaktor wurde laut Medienberichten am 21. Januar 2016 kritisch. Strom soll er nach aktueller Prognose ab 28. Januar liefern.

Nachtrag 28.1.2016:

Immer noch kein Strom aus Kudankulam, die Aufnahme der Stromerzeugung wurde auf den 31. Januar 2016 verschoben.

Nachtrag 31.1.2016:

Nach Informationen der Netzgesellschaft ging das AKW Kudankulam 1 am 30.1.2016 um 7:12 wieder ans Netz – allerdings nur für kurze Zeit: Um 17:35 Uhr fiel es wieder aus. Über die voraussichtliche Dauer des Ausfall machte die Netzgesellschaft keine Angaben.

Der AKW Chef S. Sundar teilte dagegen in der Times of India mit, das AKW werde am 31.1.2016 wieder ans Netz gehen. Er äußerte auch die Hoffnung, zwei Tage später würde dann die volle Leistung von 1.000 MW erreicht.

Kudankulam 2: Keine Prognose für Betriebsbeginn möglich

Die staatliche AKW-Betreibergesellschaft NPCIL wagt keine Prognose für den Beginn des kommerziellen Betriebs des zweiten Blocks in Kudankulam. Auch ein Datum für den Beginn des Probebetriebes oder für das erste Hochfahren kann sie nicht mehr nennen. Zu den ständigen Verzögerungen gibt es keine offiziellen Erklärungen.

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Kudankulam 3 und 4: Eine Win-Win-Situation im Sinne der Kudankulam-Strategie

Lange habe ich die Strategie der Atomindustrie in Kudankulam nicht verstanden: Warum wurden gleich zwei AKWs gebaut und warum wurden zwei weitere bestellt, bevor das erste Strom liefern konnte.

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Hinkley says NO to Jaitapur

Bei einer Protestkundgebung am 9. Oktober 2015 haben sich AktivistInnen in Hinkley (UK) mit der Bewegung gegen das AKW Jaitapur solidarisiert.

In Hinkley möchte EDF/Areva zwei EPRs bauen, mit irrsinnigen Staatssubventionen. In Jaitapur sollen es sechs EPRs sein. Wenn es gelingt das Vorhaben in Hinkley zu stoppen, wird Jaitapur noch schwerer durchsetzbar sein.

Unterstützt die Kampagne Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!

Regierung Tamil Nadus fordert Modi auf, AKW Kudankulam wieder in Betrieb zu nehmen

Die Ministerpräsidentin Tamil Nadus, Jayalalithaa, forderte am 7.Oktober Premierminister Modi auf, das AKW Kudankulam wieder in Betrieb zu nehmen. Der Block 1 des AKW sei nun seit neunzig Tagen heruntergefahren. Der Reaktor müsse sofort wieder ans Netz, da die Windsaison zu Ende gehe. Modi solle die zuständigen Beamten der NPCIL anweisen, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, damit der Reaktor sofort wieder in Betrieb gehe. Außerdem solle Modi die Inbetriebnahme des zweiten Blocks beschleunigen. (Brief 7.10.15).

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AKW Kudankulam: Sechs Monate Betrieb, mindestens drei Monate Wartung

Am 24.Juni 2015 ging der erste Block des AKW Kudankulam für die Jahresinspektion vom Netz. Die Inspektion, die ursprünglich am 20.August abgeschlossen sein sollte, wurde zunächst bis 20.September 2015 verlängert. Gründe für die Verlängerung der Wartung wurden der Bevölkerung nicht mitgeteilt. Der Reaktor hatte am 31.12.2014 den kommerziellen Betrieb begonnen. Seither gab es bereits zwei Notabschaltungen.

Während der Wartung sollen auch Brennelemente ausgetausch werden. Die abgebrannten Brennelemente werden auf dem AKW-Gelände gelagert. In diesem Zusammenhang sieht S.P.Udayakumar die Forcierung der Verfahren gegen Atom-GegnerInnen als Warnung vor Protesten. Über 100 Beschuldigte mussten am 18.August 2015 vor Gericht erscheinen. Die Verhandlung wurde auf Ende Oktober vertagt.

Nachtrag 10.9.15:

AKW Kudankulam erklärte ohne Zustimmung der Regulierungsbehörde den Beginn des kommerziellen Betriebs. Der abschließende Test scheiterte.

Analyse der Inbetriebnahme von Kudankulam 1

Nachtrag 23.9.2015:

Die Wieder-Inbetriebnahme wurde auf den 7.Oktober 2015 verschoben, Gründe dafür wurden nicht mitgeteilt.

Nachtrag 03.10.2015:

VT Padmanabhan, Paul Dorfman erwarten in ihrer Analyse KUDANKULAM NUCLEAR POWER PLANT FAILED IN THE COMMISSIONING TEST SEVEN TIMES AND IS READY FOR DECOMMISSIONING, dass der erste Block dieses Jahr nicht mehr ans Netz gehen wird. Sie beziehen sich auf eine Verlautbarung aus dem AKW, wonach man auf Ersatzteile aus Russland warte und erst im Dezember wieder in Betrieb gehen werde.

Nachtrag 07.10.2015:

Wie erwartet, konnte das AKW auch am 7. Oktober (letzte offizielle Ankündigung) nicht ans Netz, offiziell soll die Wartung jetzt bis 30. Oktober 2015 dauern.

Nachtrag 12.11.2015:

Die Wartung ist noch immer nicht abgeschlossen. Der Netzbetreiber veröffentlichte heute den 19. November 2015 als Datum für die Wiederaufnahme der Stromlieferung. Davor war der 11.November 2015 genannt worden, davor der 3. November. Alleine im November drei Terminverschiebungen.

Inzwischen kursieren auch Meldungen, wonach es Probleme bei den Kühlpumpen gäbe und eine Wieder-Inbetriebnahme erst im Dezember 2015 zu erwarten sei.

Nuclear Lies – Informationen zum gleichnamigen Film über die indische Atomindustrie

 

“18.Mai 1974: Ein friedliches Nuklearexperiment wurde in Pokhran, Rajasthan, durchgeführt.”

(Bhabha Atomforschungszentrum BARC)

Aktuell sind in Indien 20 Atomkraftwerke an 7 Standorten im Betrieb. Sie haben insgesamt eine Nennleistung von 5.680 Megawatt. Die indische Atomindustrie umfasst die komplette Nuklearkette, vom Uranabbau, über Anreicherung, Brennelemente- und Bombenproduktion und Wiederaufarbeitung bis zur Zwischen-Endlagerung. Der Film “Nuclear Lies” zeigt nicht alle Atomanlagen, deckt aber die ganze Breite der Atomindustrie ab.

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Dokumentarfim “Jaitapur Live” auf Tour

Ein Film von Pradeep Indulkar, Englisch mit deutschen Untertiteln, 33 Minuten. Der Film dokumentiert den Widerstand gegen das geplante AKW Jaitapur mit vielen Originalaufnahmen auch aus der Vor-Fukushima-Zeit.

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Nuclear Lies – Rundreise mit Praved Krishnapilla

NuclearLiesIm September 2015 reist Praved Krishnapilla mit seinem Film “Nuclear Lies – Atomlügen” durch Deutschland:

15.9.15 Freiburg im KoKi, AntiAtom Freiburg 19:30 Uhr
16.9.15 Tübingen, 4-Häuser-Projekt und BUND Regionalverband Neckar-Alb 19:30 Uhr im Café des 4-Häuser-Projekts, Hechinger Str. 46
17.9.15 Schwäbisch Hall im Kino im Schafstall 20:00 Uhr
18.9.15 Frankfurt am Main 20:15 Uhr in der Raumstation Rödelheim, Auf der Insel 14 (Hinterhof)
19.9.15 Hannover 19:30 Uhr im KoKi, Sophienstr.2
20.9.15 Berlin im Regenbogenkino 19:00 Uhr
21.9.15 Kiel, BI gegen Atomanlagen 19:30 Uhr im
FahrradKinoKombinat, Alte Mu, Lorentzendamm 6-8
22.9.15 Wendland, BI Lüchow-Dannenberg 19:30 Uhr, Ostbahnhof, Dannenberg
23.9.15 Hamburg im Centro Sociale 19:30 Uhr
24.9.15 Flensburg 19:30 Uhr, Tableau, Kurze Str. 1 / Ecke Hafendamm